On Air - Der Blasmusik Podcast
Podcast rund um das Thema Blasmusik. Andy Schreck, selbst u.a. Dirigent und Lehrer für Musik an einem Gymnasium trifft sich mit Musikern, Dirigenten, Komponisten und Visionären um über Musik und das Leben zu sprechen und andere für neue Ideen zu begeistern.
On Air - Der Blasmusik Podcast
IGEB - Internationale Gesellschaft zur Erforschung der Blasmusik
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Woher kommt unserer Uniform? Wieso gibt es Feuerwehrkapellen? Was hat das Stück mit meiner Heimat zu tun? Und spielt man jetzt Tenorhorn oder Euphonium? Habt ihr euch auch schon mal solche oder ähnliche Fragen gestellt? Dann seid ihr vielleicht die richtigen für die Internationale Gesellschaft zur Erforschung und Föderung der Blasmusik, kurz IGEB. Meine heutigen Gäste sind Vertreter davon und ich möchte sie kurz vorstellen.
Damien Sagrillo hat in Köln, Bonn und Berlin studiert und war zunächst Musiker und Musiklehrer. 2003 erfolgte seine Berufung zum Professor an die Universität Luxemburg; 2012-2013 hatte er eine Gastprofessor an der Universität Würzburg inne und seit 2016 ist er Präsident der IGEB. Seit 2017 sogar Berater der Ungarischen Akademie der Wissenschaft.
Dr. Björn Jakobs hat Schulmusik und Orchestermusik mit Hauptfach Schlagzeug, sowei Politik- und Erziheungswissenschaft an der Universität des Saarlandes studiert. Promoviert hat er an der Universität Luxemburg über die Entstehung und Entwicklung der Blasmusik im Saarland. Nach acht Jahren Tätigkeit als Theaterpädagoge am Saarländischen Staatstheater ist er zur Zeit als Studienrat am Landesinstitut für Pädagogik und Medien des Saarlandes als Leiter des Fachbereichs 'Kulturelle Bildung' tätig.
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Kannst du was sagen? Was ist für dich symphonische Blasmusik? Sag du es. Schwierig. Alexandra Link hat einmal in ihrem Blog diese Frage gestellt, und wenn ich jetzt ein bisschen böslich sein möchte, dann sage ich, ja, das ist was typisch Deutsch-Angelsächsisches. Vielleicht, um sich das Gefühl zu geben oder den Anstrich zu geben, etwas bessere Musik machen zu wollen, als jetzt der Musikverein in einem kleinen Dorf.
SPEAKER_01Drei, zwei, eins. Herzlich willkommen bei On Air, dem Blasmusik-Podcast. Mein Name ist Sandy Schreck und ich treffe mich mit Dirigenten, Komponisten, Musikern und Visionären aus der Welt der Blasmusik. Wir sprechen über Ansichten, neue Ideen, das Leben und natürlich Musik. Herzlich willkommen, guten Morgen, guten Tag oder vielleicht auch schon guten Abend, je nachdem, wann du jetzt zuhörst. Auf jeden Fall schön, dass du wieder dabei bist oder vielleicht auch neu dabei bist bei OnER, dem Blasmusik-Podcast. Und wie jedes Mal, bevor wir mit der Folge starten, möchte ich den Support hervorstellen und das ist Buffet Krampor, Europas größtem Hersteller von Blasinstrumenten mit Sitz in Gerritzried. Dort findet ihr einen ganz, ganz großen Showroom mit ganz, ganz vielen Instrumenten. Die könnt ihr auch alle ausprobieren. Also wenn ihr ein Instrument sucht, einfach da hinfahren, natürlich vorher Termin ausmachen, per E-Mail oder anrufen und dann könnt ihr ausprobieren. Demnächst gibt es auch ein neues Tenorhorn, was zusammen mit Alexander Wurz entwickelt wurde. Das könnt ihr dann auch da exklusiv ausprobieren. In der heutigen Folge habe ich mich mit zwei Vertretern der E-Gap getroffen, der Internationalen Gesellschaft zur Erforschung der Blasmusik. Wenn ihr jetzt denkt, das habe ich vorher noch nie gehört, dann geht es euch genauso wie mir. Nichtsdestotrotz, ich war total neugierig und das wirkt vielleicht am Anfang total sperrig und trocken, aber es hat sich zu einem unfassbar interessanten Gespräch entwickelt und hat mir gezeigt, dass man dem Thema Blasmusik sich auch ganz, ganz anders nähern kann und sich auch ganz, ganz anders mal darauf blicken kann, andere Sichtweisen sehen kann und auch mal viel tiefgründiger über das Thema Blasmusik nachdenken kann. Wir haben zum Beispiel uns gefragt, was ist eigentlich symphonische Blasmusik, beziehungsweise was soll dieser Begriff, wo kommt der überhaupt her? Wir haben auch ganz kurz mal drüber gesprochen, was die Blasmusik oder die Musik aus dem oder daraus resultiert aus dem Zweiten Weltkrieg. Da waren wir mal bei Adorno, also so richtig musikwissenschaftlich. Wir haben aber auch darüber gesprochen, was Tradition, Besetzung und Klangfragen miteinander zu tun hat. Also was ist vielleicht eine deutsche Besetzung, was ist eine holländische, eine spanische, eine italienische Besetzung und was hat das eigentlich mit der Blasmusik von heute noch zu tun? Wenn ihr daran Interesse habt und das hoffe ich sehr, weil das wirklich ein spannendes Feld ist und einfach mal den Blickwinkel öffnet, dann wünsche ich euch jetzt ganz viel Spaß. Woher kommt unsere Uniform? Wieso gibt es Feuerwehrkapellen? Was hat das Stück mit meiner Heimat zu tun? Und spielt man jetzt Tenoren oder Euphonium? Habt ihr euch schon mal solche oder ähnliche Fragen gestellt? Dann seid ihr vielleicht die richtigen für die internationale Gesellschaft zur Erforschung und Förderung der Blasmusik. Kurz IGEP. Meine heutigen Gäste sind Vertreter davon und ich möchte sie kurz vorstellen. Er hat in Köln, Bonn und Berlin studiert und war zunächst Musiker und Musiklehrer. 2003 erfolgte seine Berufung zum Professor an die Universität Luxemburg. Von 2012 bis 2013 hat er eine Gastprofessur an der Universität Würzburg inne und seit 2016 ist er Präsident der IGIP. Seit 2017 sogar Berater der Ungarischen Akademie der Wissenschaft. Ich freue mich, dass er hier ist und sage herzlich willkommen, Damian Zagrillo.
SPEAKER_00Herzlich willkommen auch.
SPEAKER_01Dankeschön. Der zweite hat Schulmusik und Orchestermusik mit Hauptfachschlagzeug sowie Politik und Erziehungswissenschaft an der Universität des Saarlandes studiert. Promoviert hat er an der Universität Luxemburg über die Entstehung und Entwicklung der Blasmusik im Saarland. Nach acht Jahren Tätigkeit als Theaterpädagoge am Saarländischen Staatstheater ist er zurzeit als Studienrat am Landesinstitut für Pädagogik und Medien des Saarlandes als Leiter des Fachbereichs kulturelle Bildung tätig. Herzlich willkommen, Dr. Björn Jacobs.
SPEAKER_03Hallo, guten Tag.
SPEAKER_01Ja, schön, dass das so geklappt hat. Bevor wir jetzt aber so richtig in das Thema einsteigen, meine Standardfrage gleich mal an euch beide. Welches Musikstück habt ihr euch zuletzt bewusst angehört, bevor wir jetzt in dieses Gespräch starten?
SPEAKER_00Björn, weißt du eine Antwort darauf? Ich weiß nicht direkt eine Antwort.
SPEAKER_03Ja, wir bereiten uns mit unserem Verein auf ein großes Klassiker im nächsten Jahr vor. Ich sitze mittlerweile im Lockdown abends auf meinem Balkon und höre immer mittlerweile MP3 hoch und runter und versuche natürlich mein Repertoire ein wenig zu erweitern. Welches Stück es genau ist, kann ich gar nicht sagen, aber es ist quer die Bandbreite durch. Es muss den Leuten ja gefallen. Und dass da noch ein großer Chor dabei ist, macht es die Auswahl gar nicht so ganz einfach.
SPEAKER_00Ich kann keine Antwort darauf geben, aber ich möchte jetzt sagen, dass ich in zwei Tagen den Holländer in Bayreuth. Und da habe ich von President's Owned, nicht bewusst gehört, hinein in die Blasmusikbearbeitung von wem auch immer the Hollander. It is a herrlich for Blasorchester, virtuos bis in alle Acken and Enden hinein.
SPEAKER_01Okay. Ich habe bei der Recherche festgestellt, dass wir nehmen ja jetzt Anfang August auf, dass eure letzte Conference erst seit zwei Wochen here is. Wie war es? Hat das so Anklang gefunden, wie ihr euch erhofft had?
SPEAKER_00Ja, it's a good Anklang gefunden. Wir hatten ja, wenn du jetzt vor zwei Wochen sprichst, this is all for the presents and we had in December one. Da hatten wir jetzt wirklich zweimal with jeweils acht Vorträgen. These Vorträge sind dann insgesamt 16, and when we the two Conferenzen zusammen, that are 32. Er gibt eigentlich eine Präsenzkonferenz, wie wir sie immer hatten, und der Anklang ist eigentlich so, wie wir ihn auch für Präsenzkonferenzen kennen. Das heißt, die Vortragenden, die sind ein bunter Mix zwischen US-amerikanischen, europäischen und sogar auch asiatischen Teilnehmern, die sich da dafür interessieren. Und die Zuhörerschaft, das bewegt sich dann um die 30, 40 Leute, die sich dann aus der ganzen Welt jetzt einklingen.
SPEAKER_01Ich habe mir vorher mal überlegt, wie erkläre ich jemandem, was ihr tut, beziehungsweise beruflich tut. Also als Studierender Musiker kann man sich ungefähr vorstellen, was überhaupt ein Musikwissenschaftler tut. Wenn euch jetzt jemand fragt, was macht ihr denn beruflich macht, was würdet ihr demjenigen erklären?
SPEAKER_03Naja, ich bin ja kein, also ich bin zwar Berufsmusiker, ich bin ja eigentlich Schulmusiker und bin durch den Regen in die Draufen hier zur E-Gap gekommen, zur Musikwissenschaft im Prinzip, weil ich eben meine Doktorarbeit in diesem Fach der Blasmusik geschrieben habe. Was ja lange Zeit überhaupt gar nicht möglich war, denn Blasmusik da eine wissenschaftliche Arbeit zu schreiben. Das war ja doch so ein bisschen Stiefkind in der Musikwissenschaft. Und durch den Damien erhielt ich halt die Möglichkeit, in diesem Fach im Fach Blasmusik eben zu promovieren. Das heißt, eigentlich dirigiere ich einen Musikverein und beschäftige mich mit Schulmusik, also mit Kindern. Aber diese Musikwissenschaft, gerade weil es Blasmusik ist und weil es eben mein Hobby betrifft, das ist es ja. Es ist ja kein Beruf für mich, sondern es ist ja eigentlich ein Hobby, die Blasmusik zu betreiben. Das macht es eben spannend, weil es eben tagtäglich schön ist, sich mit seinem Hobby zu beschäftigen. Und gerade auf dieser Ebene, der EGAP, ist es halt auch interessant, andere Leute zu treffen, die ähnlich ticken. Aber bei Damien sieht es natürlich anders aus. Er beschäftigt sich ja beruflich mit diesem Fach.
SPEAKER_00Ja, also ich denke, dass ich einen akademischen Lehrer gehabt, der hat immer gesagt, Musikwissenschaftler sind wie Eunuchen. Sie wissen, wie es geht, aber können es selber nicht. Ich denke bei einem Blasmusiker oder jemand der sich mit Blasmusik beschäftigt, der sollte schon doch in der Blasmusik tätig gewesen sein. Das war ich. Du hast ja myografie aufgelistet and that war ich bis eigentlich zum Jahr 2013, wo ich dann noch Projektorchester geleitet habe. Ich habe Tuba studiert and ich habe dieses Instrument auch bis 2018 unterrichtet. Also ich habe auch andere Blasinstrumente gespielt. Also, ich habe wirklich auch einen praktischen Einblick in das Fach. Umstreichen, was Björn gesagt hat, ich hatte 2013 the Möglichkeit, jetzt die Laudatio für Wolfgang Suppan zu dessen 80. Geburtstag zu machen. Ich glaube Wolfgang Suppan hat kurz mal vorgestellt, dass heißt derjenige that the IGAP begründet hat, eigentlich the father der Blasmusikforschung. And während der Laudatio habe ich, okay, ich habe promoviert im Jahr 1997, da kam Internet und so weiter und das ganze Digitale, so langsam in Schuss, ins Laufen. Und habe ich gesagt, ich hatte eigentlich vor, auch in Blasmusik zu promovieren, aber die Distanz räumliche zwischen Luxemburg und Graz, wo er dann war, war zu groß. Das heißt, auch richtig sagt, ich hatte jemanden gehen können nach Deutschland oder nach Paris wäre vielleicht eher möglich gewesen, weil die offener sind als die deutschen Musikwissenschaftler who with Beethoven, Mozart, Haydn, with Wagner. They have blast music for not off the shirt, but that is without the blast music. Now what do you think about blaster music components? The most two or three of them, and blast music components not to have. Not so often, the most super in Grazon, in Brixel. There gets in the Sorbonne announced in for the musicwissenschaft sociological gifts and aspects in Betrachting. That heismus überhaupt nicht nur an musikalischen Hintergrund, sondern auch den sociologischen. Als Lionmusiker is man immer in einer Gruppe freiwillig zusammen und da gibt es soziale Betrachtungen, die in Erwägung zu ziehen sind.
SPEAKER_01Okay, also ihr habt jetzt schon ganz viele Themenfelder aufgemacht. Mal sehen, ob wir die heute noch so ein bisschen zusammenführen können. Das führt mich erst einmal zu zwei Fragen. Vielleicht erstmal, das sollten wir ganz kurz klären für alle Hörer, die immer noch nicht so genau wissen, was ist ein Musikwissenschaftler? Was ist Musikwissenschaft? Ich habe irgendwo, glaube ich, mal ein Zitat von dir, Damien, gelesen. Die Musikwissenschaft als solches gibt es gar nicht.
SPEAKER_00Stimmt. Ja. Die Musikwissenschaft, ich habe es ja jetzt schon ein bisschen angeriesen. Die Musikwissenschaft ist eigentlich ein Verschnitt zwischen geisteswissenschaftlichen Disziplinen wie Literaturwissenschaft, Germanistik, Ethnologie, Philosophie, Psychologie and so we thought. Die Musikwissenschaft selbst teilt sich ja auch auf in verschiedene Teildisziplinen, wie zum Beispiel the historical musicwissenschaft, with Beethoven and Bach and so we're sure. Music philologie, that he has music editing. He wouldn't have Beethoven or Mozart or so not hearing in that sense where we hear when it has not these. Musicethnologies are not with Kunstmusik, sort of with Musik der Völker beschäftigen, or with außereuropäische Musik or with Musik von autochtonen Völkers, with Volksmusikforschung and so weiter. Und dann gibt es natürlich die musikalische Akustik. In dem Institute studiert habe in Köln, da gibt es diese drei Teilaspekte der Musikwissenschaft. And then with Hook und Recht auch noch hinzunehmen the music pedagogic. Und dann sind wir wieder bei der Blasmusikforschung, welche natürlich auch neben diesen rein musicwissenschaftlichen Aspecten anders, music-pedagogical aspecten. While the Frage stelling: When you see my, what building out, what happens with these? When you go to Estrich and see how music, one other thing, Philharmonicers, with the black music in their land, then Österreich, how this function or function, and how good the Österreichers have managed. I have just the Wiener Philharmonica. There are the Grazer Philharmonic. In the Anspraque had the Dienste the Grazer Philharmonica for the region, for the Steiermacht geleisted, and he had a music kümmer. In Österreich is that so good. In various regions, in Holland is waiting a begriff, haupts is the province Limburg, which the Lion Blast Orchestra function, with even these aspektens sociological, diesen music pedagogical and den musicwissenschaftlichen Aspekten. And auch die Region Valencia, who that's good function, and unter anderem auch der Bereich Südwestdeutschland, Baden, Bodensee, diese Bereich. Wenn man das alles zusammen nimmt, dann sieht man in der Praxis, was Musikwissenschaft eigentlich in der Theorie für Auswirkungen hat, wenn man die Sachen richtig auch zusammenbringt und analysiert.
SPEAKER_01Diese ganzen Ausführungen führen mich gleich zur nächsten Frage. Warum ist gerade in Deutschland Blasmusikforschung noch so, ja, nicht so anerkannt irgendwie? Also ich habe das selber im Studium gemerkt, ich habe in Würzburg studiert, ich glaube 2013, 40, ich habe es jetzt nicht mehr so ganz im Kopf, hat sich ja dann auch Blasorchesterleitung etabliert in Würzburg zum Studieren. Ich habe meine Zulassungsarbeit noch über Brassband geschrieben, also quasi englische Blasmusik, so ein bisschen soziologisch auch geforscht und eigentlich dann auch Arrangements mit Originalliteratur verglichen. Und habe damals auch schon sehr wenig Literatur gefunden, das muss ich dazu sagen. Also, das war dann auch so die Zeit, wo im Internet noch nicht so viel zu holen war. Aber warum ist der Stellenwert noch nicht so da, obwohl ja in Deutschland, vor allen Dingen natürlich auch in Süddeutschland, die Blasmusik sehr großen Teil der Gesellschaft einnimmt?
SPEAKER_03Also, ich glaube, es liegt auch daran, dass es in vielen Teilen Blasmusik nicht professionell betrieben wird. Also, was heißt professionell? Ich meine, dass es manchmal nicht so aus den Stellenwert hat, wie es normalerweise haben sollte, die Blasmusik, dass die Dirigenten schlecht ausgebildet sind, dass dann auch die Orchester schlecht spielen und dass das das Bild von Blasmusik ist, das viele Leute in der Bevölkerung kennen. Viele Leute kennen keine guten Blasorchester. There are vielleicht ein oder zwei oder drei bei uns im Saarland und wenn man darüber hinaus geht, muss man auch welche suchen. Und even this Bild haben viele Leute vor Augen. Das sind Kapellen mit 20 Mann, die schlecht Volksmusik spielen. And yeah, we said, and that ein Profi vorne dran stay can und professionellen Anspruch haben kann, das wissen eben viele nicht, weil these professionellen Orchester vielen unbekannt ist. Und das schreckt viele up. And I think that is auch das Bild that viele Musikwissenschaftler oder Professor an der Universität. Jetzt beschäftigt er sich mit Blasmusik, das sind doch diejenigen, die das letzte Fest hier bei uns oder die letzte Chemist bei uns begleitet haben. Ich glaube, das ist die große Angst. Das Unbekannte, und das ist ja auch eine Aufgabe hier von unserer E-Gap, zu zeigen, der Öffentlichkeit zu zeigen, an so einem Thema kann man wissenschaftlich herangehen. Und sowas kann man ja mit Herz und auch mit Verstand bearbeiten. Und das ist ja auch, wie gesagt, unsere Aufgabe, damit Leute zu begeistern, die sich mit diesem Thema beschäftigen und vielleicht auch als Multiplikatoren an andere weitergeben.
SPEAKER_01Aber zeigt nicht auch die Musikgeschichte generell, dass wir uns eigentlich, und das finde ich dann schade von Musikwissenschaftlern, dass sie sich so wenig offen zeigen, dass man eigentlich erstmal sich Dinge anhören und es näher mit beschäftigen sollte, bevor man irgendwie was pauschal. abtut. Also ganz, ganz banales Beispiel, wenn Mendelssohn jetzt sich nicht mit Bach auseinandergesetzt hätte, wäre wahrscheinlich Bach vielleicht auch nicht mehr da, wo er jetzt ist, wenn er dem nicht so ein bisschen verholfen hätte, um dass der für uns heute der große Meister ist, der ist. Also ich verstehe da nicht, dass man dann aus dem Erkenntnisbereich, okay, es gab früher schon Sachen, die unterschätzt wurden, warum er da heute auch so noch dran geht.
SPEAKER_03Also ich denke, wir arbeiten ja dran. Also insgesamt merkt man, dass die Blasmusik der Stellenwert der Blasmusik besser ist. Aber man muss ja auch sehen, dass man als Blasmusiker auch unheimlich vielfältig aufgestellt sein muss. Also es reicht ja nicht nur, auf seinem Instrument gut zu sein oder gut zu dirigieren, sondern was man da in Stilrichtung können muss als Dirigent oder verstehen muss von Jazz über Popmusik, über die Repertoirekenntnis, über die Probentechnik. Also man muss ja unwahrscheinlich vielfältig aufgestellt sein. Und ich glaube, das macht es auch schwierig, für rein klassische Wissenschaftler dort überhaupt einen Zugang zu finden. Aber ich glaube schon, wie gesagt, dass die Blasmusik zunehmend einen Stellenwert bekommt, den sie eigentlich verdient hat. Und nicht nur im Süden von Deutschland, sondern sondern auch darüber hinaus.
SPEAKER_00Ich würde etwas Kleines hinzufügen. In Deutschland muss man ja auch immer hinzufügen, dass die Blasmusik missbraucht während der Nazi Zeit. Adorno hat, in bezocke da Singing, and that can manusch auch auf the Blasmusik übertragen, said nirgends is that Singen nur tut genau so könnte man das übertragen af the Blasmusik. Nirgends hat beschrieben that Blasmusik not tut. Ich denke, es ist auch eine gewisse Vorsicht from the deutscher Seite an die Blasmusik heranzugehen, a disciplinary wissenschaftlich zu erforschen, die eigentlich when five years forpönt war and the nachwirkungen couldn't say that that heute nach 80 Jahren auch noch eine Rolle spielt. Weiß ich nicht. In der Sorbonne in Paris sind schon sehr interessante Arbeiten über Blasmusik geschrieben worden. Und da geht man natürlich ganz anders mit der Thematik um als jetzt in Deutschland, wo man trotzdem eine gewisse Reserviertheit, eine gewisse Angst hat, sich diesem Thema zu nähern.
SPEAKER_01Habe ich so noch nie gesehen, weil ich für mich ist das einfach, ja. Ja, okay. Ja, könnte es sein. Tatsächlich. Kommen wir doch mal direkt zur IGEP. Was ist die IGEP? Ich habe ja gesagt, das ist Internationale Gesellschaft für Erforschung und Förderung der Blasmusik. Ja, könnt ihr nochmal ganz kurz umreißen für die, die euch nicht kennen, und das führt mich gleich noch zu einem nächsten Punkt, das füge ich gleich noch dazu. Ich habe mich so ein bisschen in meinem Bekanntenkreis umgehört, also so Kreisdirigenten. Also alles eigentlich auch studierte Musiker und einige davon haben gesagt, habe ich noch nie gehört. Wie kommt das? Das ist die zweite Frage.
SPEAKER_03Dann würde ich sagen, macht damit erst die erste Frage, wie die E-Gap entstanden ist, und dann kann ich was zur zweiten sagen. Deshalb sind wir auch hier.
SPEAKER_00Ja, okay. Du gibst ja in deiner Frage auch schon die Antwort und du gibst uns ja auch die Möglichkeit, jetzt von uns reden zu machen. Es gibt so viele wissenschaftliche Gesellschaften und eine wissenschaftliche Gesellschaft zur Erforschung der Blasmusik ist da spielt natürlich da eine kleine Rolle. Aber es ist natürlich wichtig auch wenn so Leute wie du mit deinem Blog oder andere in diesen Kreisen where jetzt Blasmusik auch praktisch gemacht wird, die IGAP bekannt machen.
SPEAKER_03While ich denke that IGAP auch durchaus jetzt etwas dazu beitragen kann denjenigen die sich damit beschäftigen on vordersmusik dirigenten informationen zu geben die sie so nicht erhalten würden and zum beispiel verschiedene sachen auch kritisch zu hinterfragen when ich kurz da noch ergänzen darf the eGAP is ja auch nicht dazu da um nur der Sache halber irgendwelche Sachen zu erforschen sondern es kommt ja auch immer irgendwas dabei raus also wenn ich zum Beispiel als Beispiel nehmen ich mache seit 2013 bei der EGAP mit Konferenzen aufzutreten, habe durch den Kontakt mit anderen Wissenschaftlern auch festgestellt, dass sich die Blasmusik bei uns gar nicht so ganz von Blasmusiken in anderen Ländern der Welt unterscheidet. Und dieser Blick über den Tellerrand, den viele Leute überhaupt gar nicht haben, die schauen ja nur in ihrer Region, vielleicht noch in ihrem Bundesland. Und wenn es ganz weit kommt, dann gucken sie vielleicht auch kurz über die Grenze hinweg. Aber was man bei der E-Gap lernen kann, ist eben zu sehen, was gibt es für Themen, wie gehen andere Leute mit Blasmusik um und das macht eigentlich die Blasmusik in der eigenen Region immer noch so ein bisschen besser, weil man lernen kann. Man lernt ein neues Repertoire kennen, man lernt neue Komponisten kennen, man lernt, wie spielen andere Leute auf Instrumenten. Ja, und kann ich das vielleicht bei mir auch einbauen? Also das macht es ganz interessant. Also die E-Gap ist nicht ein wissenschaftlicher Verein nur der Wissenschaft wegen, sondern auch wegen dem Austauschen, wegen dem eigenen Lernen. Was kann ich in meinem Glasmusikverein oder in meiner Region anders oder ähnlich machen.
SPEAKER_01Für wen ist das dann gedacht? Ist das ein elitärer Kreis und ich muss sich irgendwie Musikwissenschaft studiert haben? Oder an wen ist das hauptsächlich gerichtet?
SPEAKER_03Also Musikwissenschaft studiert da mir, ist glaube ich, da sprechen wir eine Sprache, ist gar nicht das Ziel davon, sondern wichtig ist es eben, wissenschaftlich sauber arbeiten zu können, wenn man auf diesen Konferenzen auftritt, denn man stellt sich natürlich auch vor mit seinem Thema und soll das natürlich auch angemessen präsentieren können, weil meistens werden die Sachen auch gedruckt und natürlich auch international gelesen. Aber man muss jetzt kein Musikwissenschaftler sein. Vielleicht ist die Nähe zur Blasmusik manchmal sogar größer, wenn man eben nicht kein studierter Musikwissenschaftler ist, sondern eher aus der Praxis kommt. Und unsere Themenfelder sind ja auch so breit aufgestellt, dass da im Prinzip sich auch jeder beteiligen kann. Manche sprechen über die Musik in ihrer Region, andere machen das ganz große Fass auf und sprechen über die Militärmusik im ganzen Land. Also wie gesagt, die Themen sind ja vielfältig und das macht es eben auch aus, dass die vielleicht auch allen berufen konnten. Damien sagt es immer so schön, da kann der Schlosser neben dem Universitätsprofessor sitzen und beide haben was zu sagen. Vielleicht zum ganz anderen Thema, aber beide Geschichten sind so interessant, dass das Publikum folgen kann.
SPEAKER_00Wobei der Schlosser natürlich anders spricht als der Universitätsprofessor.
SPEAKER_01Was nicht schlechter sein muss.
SPEAKER_00Das nicht schlechter sein muss, aber was vielleicht das öfter dann auch verständlicher ist. Also das vom Schlosser, das vom Universitätsprofessor vielleicht weniger. Kleiner Scherz. Auf der anderen Seite, und das hat ja Björn unterstrichen, wir machen diese Call for papers and we have these call for papers jetzt auch in these in which music tatsächlich are practice and in these call for papers, also a call for paper is an eye by the conference anzumelden and a theme for hine that this call an jeden who with blasmus to do and who with this thing under the beding that rainkommt and that many arbeitet and not plagiarized and that anmelden die schreiben an abstract, a resume and das wird dann überprüft und dann schaut man schon ein bisschen auf die Seriosität und dann ob man das jetzt annehmen kann or nicht. When jetzt ein abstract kommt that schon voller Fehler ist und wo man sieht, das Thema wurde schon behandelt von jemandem anders, then sieht man sofort okay, das kann man nicht machen. Kommt sowas oft vor? Nein. Nein, nein, das ist die Ausikwissenschaftler oder Blasmusikforscher sind ja keine Politiker, die jetzt müssen in der Öffentlichkeit stehen mit Büchern, die plagiert worden ist. Nein, das kommt nicht so oft vor. Gott sei Dank. Aber es gibt ja auch es gibt ja auch neben Plagiat Jägern gibt es ja auch Plagiat Software und jeder Artikel, den wir publizieren, wird durch eine Platt Software geprüft, sodass man nachher auch als Herausgeber einer solchen Veröffentlichung sicher sein kann, das da nicht abgeschrieben ist.
SPEAKER_03Aber ich wollte vielleicht da mehr noch diese E-Gap auch in dem Zusammenhang auch als Möglichkeit zeigen für junge Wissenschaftler oder für junge Menschen, die gerade von der Uni kommen, vielleicht noch gar nicht so weit sind, sondern ein Staatsexamen schreiben über ein Thema, das ganz spannend ist, zum Beispiel hier über diese über Blasmusik, über ihre Region zum Beispiel, dass die E-Gap ein Einstieg sein kann, wenn sie beispielsweise dieses Thema einreichen, über dieses Call for Paper, auch mal an einer Konferenz überhaupt teilnehmen zu können, weil es ist ja gar nicht so einfach, mal in so einen wissenschaftlichen Kreis reinzukommen. Und die E-Gap bietet, wie gesagt, auch jungen Wissenschaftler die Möglichkeit, da überhaupt mitmachen zu können. Und das ist ja das Tolle.
SPEAKER_01Darf ich als Außenstehender auch an so einer Konferenz teilnehmen, als Hörer?
SPEAKER_03Ja, wir haben 2018 beispielsweise in Wadgassen hatten wir die internationale Konferenz gehabt und haben natürlich die Konferenz geöffnet für alle. Es war nur nicht so bekannt, es waren jetzt keine 100 Leute, die hinten drin gesessen haben, aber es waren immer 20, 25, die natürlich in den Raum gekommen sind anders gehört, was gerade für sie interessant ist. Wenn so ein Tag conferenzen laufen, it's natürlich not for each interessant, but nature comes out by these online conferences each time and to hear. Ja, klar. Can you elite Christmas?
SPEAKER_00You are either next year we in books to come and interviews to work and to berichten. And nature is for the IGA publicity and this elitarism has either the plastic musicforging in that sense that other music wisdom conferences are elitized to the other side that the EGAP trotzdem not the in Deutschland with Blasmusicforschung beschäftigt. There is not in Bonn from the Bundeswehr the witness where the colleague Manfred Heitler is this year is here conferences to the thing which in the most music is where these are statting in national ramen nature I have in the Vorbereitung auch das Interview mit Christine Engels gelesen und da bin ich über was gestolpert.
SPEAKER_01And ich weiß nicht, wer es von euch beiden gesagt hat, aber da stand sowas wie die Sensibilisierung tut not. Wir sind an einer Richtung angelangt, bei der ich mich frage, wo soll das hingehen. Die Frage zu beantworten, was ist eigentlich sinfonische Blasmusik? Was ist denn sinfonische Blasmusik?
SPEAKER_03Das ist genau die richtige Frage für den Damir.
SPEAKER_00Ich könnte jetzt provozieren und beleidigen. Ich will das aber nicht. Tut dir keinen Zwang an, also ich kann es auch ein bisschen provozieren. Das ist genau das. Das ist tatsächlich ein Steckenpferd von mir. Ich kann es nicht sagen. Kannst du es sagen? Was ist für dich symphonische Blasmusik? Sag du es. Schwierig. Alexandra Link hat einmal in ihrem Blog diese Frage gestellt und wenn ich jetzt ein bisschen böswillig sein möchte, dann sage ich: Ja, das ist was typisch Deutsch-Angelsächsisches. Vielleicht, um sich das Gefühl zu geben oder den Anstrich zu geben, etwas bessere Musik zu machen zu wollen als jetzt der Musikverein in einem kleinen Dorf, oder da nennt man sich halt Blazer Philharmonie or man nennt Symphonic Blasorchester. But aine das ist das nicht. Allein das ist das nicht.
SPEAKER_01Ja, aber ganz kurz, aber ich gebe dir recht, das hat oft so diesen, and da sind wir bei dem Editieren, nämlich den Anschein, dass okay, when ich mich so nenne als Musikverein, bin ich schon so ein bisschen irgendwie was Besseres als der Nachbarverein, der einfach nur Musikverein XY heißt.
SPEAKER_00Und da hat der Kollege Manfred von mir sehr geschätzt, muss ich sagen, Kollege Manfred Heiter, nicht nur weil ich ihn persönlich schätze, sondern auch inhaltlich sehr schätze, hat einmal einen Artikel veröffentlicht und hat gesagt, zum Schluss eines Konzerts eines sinfonischen Blasorchesters hatte ein Zuschauer gesagt, und jetzt zum Schluss noch einen schönen Marsch. Das sagt alles. Nicht wahr? Das sagt alles und nichts. Das heißt, und jetzt kommen wir dann auf die auf die positive Seite der sinfonischen Blasmusik oder wie man das bezeichnen möchte. Wir haben einen amerikanischen Kollegen, Andrew Peace, der hat verschiedene Internetseiten, wo man sich dokumentieren kann über Blasmusik Literatur. And a dissertation and it zeigt auf that man of the world, but really in the world, from Japan over Europe, Sud America, literature finds that from any in an symphonic glass orchestra described. That he said this what we had a duty, we in Luxembourg a Benelux Beset, the Francis a Francis Besetzing, the Italian Beset. Name the Verlust on Clangfarben, the Verlust on Literature, in Deutschland, there are good blasic wertings, which not spelled, while the instruments not there are. For me is this one, not bedeutending. It heisst euphonium, an instrument that good klingt or an orgel or what can an euphonium sein. It's quatsch. Also that are blasmus standardisiert. And another aspect whether in Frankreich noch in Italien noch in other laden which I think but these being gibt es diesen Begriff die Banda dei Carabinieri an oder die Garten du Bicain, die tragen diesen Namen nicht. They have your eighteen besetzing and they are besser than so many symphonic glass orchester that blasmusic to make. But wishing is done to eran that it orchester are tradition. Meistens are military orchester as the Garth dubiquet that is the gendarmerie genow the Panda de Carabinieri in Rome to their eigenvalue zum Beispiel have the Blaskapellen traditionell that is just a hoch traditional Philharmonie. The beginning for the first blastkapellen in Luxembourg and many Philharmonie. But that is an historically waching in Deutschland has the symphonic blaster music in the 50, 60, 70 years not given that came erst up in the 2000 years.
SPEAKER_01Mit diesem Anspruch besser to the local Dorffmusikverein kannst du vielleicht mal ganz kurz umreißen, weil ich davon tatsächlich wenig Ahnung habe was wo liegen denn zum Beispiel Besetzungsunterschiede, wenn ich mir die traditionell oder historisch gesehen betrachte zwischen Deutschland und, keine Ahnung, Italien, Spanien?
SPEAKER_00Oh, da gibt es natürlich viele Beispiele. Ich habe vorhin vom Euphonium gesprochen. Das ist ein Instrument, welches jetzt verschiedene Instrumentengruppen einfach ersetzt. Zum Beispiel in den deutschen Besetzungen das Tenorhorn und das Bariton.
SPEAKER_01Aber jetzt bleiben wir kurz da, warum? Also ich habe mich das auch immer gefragt und ich habe Anfang der 2000 habe ich in den Musikvereinen, wo ich gespielt habe. Ich war da noch sehr jung, aber ich habe trotzdem immer so ein bisschen festgestellt, wenn es dann um sinfonische Musik geht, war so dieses Tenor und Bariton irgendwie so ein Instrument, das will man da nicht haben. Wir wollen Euphonium. Aber ich habe nie verstanden, warum.
SPEAKER_00Ja, eben wegen dieser Standardisierung. Wegen dieser Standardisierung. Wenn du jetzt natürlich ist das Euphonium genauso wie das Tenor oder das Baryton in B gestimmt. Wer es geschrieben is, that is another side. It is in B gestimmt. Also könnte man durchaus jetzt an Euphonium stimm in einem Tonor horn spielen. Would a clung given that just in this so genante symphonic blast orchestra passed. But the clungs actually on the other side is the bear on the other side you can see the orchestra building from Ravel. And that is this Bidlo that is Ravel had this description for Tuva or Saxon Bus and so on. When this off an euphonium spelled, what the English do, then the clang that from Ravel so when man of YouTube announced by Karajan and in the Berliner Philharmonic of an gerade baritone, that cleaned this wonderful. This is an instrument instrument for the euphonium. It cleaned out, but it cleared not so Ravel was planned. On the other side comes out the visual eindruck, there this ovale baritone or this ovale ten horn not good in a orchester that they symphonisches Blasorchester nennen. And I have that bewusst. When they two euphonians named, then have they two version stimmen that from the line instrument beschreibt, and the verlust as consequence deniedfarbeat.
SPEAKER_01Also when we just über Klangfarben und so sprechen, habe ich den Eindruck, also gerade bei symphonischer Blasmusik, aber vielleicht ist das die Konsequenz daraus, dass es standardisiert ist. Das kann natürlich jetzt sein. Dass eigentlich nur noch im Ober- bzw. im Höchststufenbereich tatsächlich, also wo habe ich das Gefühl, vielleicht mag der eine oder andere Komponist mich jetzt da draußen gleich schelten, tatsächlich irgendwie eine Idee von der Klangfarbe daherstellt. Wenn ich mir jetzt Mittel- oder Unterstufenstücke anschaue, habe ich nicht immer das Gefühl, dass sich jemand Gedanken gemacht hat. Ah, ich hätte gern das, sondern ich habe eher so das Gefühl, das wird dann so hingeschrieben, dass das halt möglichst viele spielen können. Was natürlich auch ein berechtigter Einwand ist. Das kann ich natürlich auch verstehen. Aber wenn wir jetzt, wenn du jetzt sagst, okay, Ravel hat so eine andere Klangfarbe im Kopf und ich überlege jetzt, wie das im Blasvergäste oft ist, da brauche ich im Mittelstufenbereich gar nicht anfangen.
SPEAKER_03Was natürlich oft auch daran liegt, dass die Mittelstufen- oder Unterstufenkapellen natürlich auch nur nicht immer voll besetzt sind. Genau, deshalb schreiben wahrscheinlich auch die Komponisten, müssen standardisiert schreiben oder so zumindest schreiben, dass es immer klingt. Das wird ja auch keiner dieses Stück jemals kaufen. Klar, die Rückstufenorchester, davon geht man aus. Natürlich, wenn da eine Stimme fehlt, dann wird der eingekauft oder irgendwo ausgeliehen. Da kann man natürlich voraussetzen, was man will, aber ich glaube, sowas kann man mit den niedrigen Stufen überhaupt gar nicht voraussetzen.
SPEAKER_01Das stimmt, aber das zeigt ja nur noch größer diesen Zwischball zwischen einerseits die Tradition wahren und auf der anderen Seite natürlich standardisiert schreiben, weil wir es ja nicht irgendwie, also nicht so hinkriegen. Wir haben ja nicht so viele Oberhöchststufen und Orchester, dass wir sagen, okay, das macht die Mehrheit aus, dass wir die Tradition noch bewahren können, sondern eher die andere Richtung, die ja dann quasi in die Standardisierung geht und damit natürlich dann auch so ein bisschen die Tradition begräbt, weil es dann nicht mehr gefordert wird. Oder sehe ich das falsch?
SPEAKER_03Nee, aber dann müssten die Komponisten natürlich dann je nach Land schreiben, ja. Dann müsste man zum Bert Abermont gehen und schreibt man da ein Stück bitte in deutscher Besetzung und in holländischer Besetzung, das macht es natürlich schwierig. Und ich glaube, dass da liegt der Hund begraben, dass es eben aus praktischer Sicht diese Vereinheitlichung gibt.
SPEAKER_01Oder aus Kommerzsicht. Das kann man jetzt sehr bös, will ich sagen.
SPEAKER_00Das ist ein sehr interessantes, genau. Kannst du das wiederholen? Den letzten Satz. Ich bin nicht sicher, ob ich ihn akustisch richtig verstanden habe, aber das ist das Pudelskern. Der Commerz? Ganz genau, der Commerz. Da hat Joe Manfredo, der unserer Mitglieder auch, der hat in den 90er Jahren eine Dissertation geschrieben, wo er anhand von den amerikanischen Universitäts und College Orchestern recherchiert hat, wie es dann jetzt zu einer einheitlichen Besetzung kam. Nämlich die Herausgeber, die Musikpublik haben gesagt, wenn ihr gerne, dass wir eure Musik verkaufen, or when you eure music verkaufen wollt, dann müsst ihr für eine einheitliche Besetzung schreiben. Man weiß ja mittlerweile, dass das in den USA was so langsam over the world, but the world. Jan Molena is for when Frankfurt in the message was there the great stunt. And they had a lot of people. He said that many coffee in Forfare Bessons, in Harmony Bessing, with Deutsche Stimmen, with Schweizer Stimmen. That had they made. Heute is that not gemacht, it is to teuer. Or the arrangeurs or the Komponisten fehlt the Vorstellung, a Werk für eine leicht geänderte Besetzung klingen zu lassen. Das mag auch sein. Also standardisiert man alles.
SPEAKER_03Du hast absolut recht. Ich kann mich gut erinnern. Da war das letzte Drittel von diesen Pakts, das waren lauter Stimmen, die man nie benutzen konnte. Von Flügelhörn über Sopransaxophon. Basssaxophon, ja genau. Das waren alles tolle Stimmen, die leider immer im Notschrank liegen geblieben sind.
SPEAKER_01Was glaubt ihr, wo geht der Weg hin? Also wir kennen das ja auch aus der klassischen Musik, das ist ja dann quasi historische Aufführungspraxis, hat ja dann da auch irgendwann zugenommen. Beziehungsweise, wenn ich jetzt tatsächlich in den traditionellen Blasmusikbereich gucke, da versucht man ja tatsächlich noch mit Tenoran Bariton zu spielen. Da ist es ja umgekehrt, wenn ich da mit dem Euphonium um die Ecke komme, heißt ja, das ist ja nicht richtig. Also da wird ja schon irgendwie noch so ein bisschen geguckt. Habt ihr das Gefühl, dass es im symphonischen Bereich vielleicht da auch so eine historische Aufführungspraxis, wenn man das so nennen kann, irgendwann sich mehr etabliert?
SPEAKER_00Also wünschenswert wäre das schon. Also im Sinfonischen, du meinst im Blasmusikalismus.
SPEAKER_01Ja, ja, klar, genau.
SPEAKER_00Ja, aber gut, ich weiß nicht, bei uns in Luxemburg, wenn man in so manchen Keller von einem Blasmusikverein is, dann sah man diese old instrument nothing. Oder man wetter Oberwölf ins Blasmusikmuseum, da sind die schön aufbereitet, they stay down and they were not gespield. Voraussetzing were nature is that these instruments restaurized and that the gang and gespield werden. There was the Wasby Conference. The Dionisiak from Florent Schmidt. Das gibt es ja auch noch eine grosse problematik in der Nomenklatur der Instrumenten. Alltså ich sag's auf Deutsch. The Euphonien haben die ersetzt durch Tonorhörner and Baritons, also Francisch. The Tubas haben die ersetzt durch S-Tubens and B-tuben, alter Bauart, Maillon and Courtois, and so we, and have this stuff gespielt. Das war herrlich. Das war wirklich. Ja, das war eigentlich historische, zumindest in dem Bereich. Wahrscheinlich auch it's mir nicht mehr geläufig, but have wahrscheinlich auch noch the flaghörner who then forgiven were either and soprano saxophones, so that Florent Schmidt has forgiven. I had it not gonna make it, but I must say, or an office the eye to put it. Where is the interview? What cleared? The old better than the new? This is the front that managed while man here a feeling. What would the historical praxis for the black music between? Or must manage and all the blacksmusik works in the standardisier from heute umschreibing? Interessante: the antwort lie vielleicht in 10 Jahren vor, das muss man sehen.
SPEAKER_01Die Frage ist ja auch immer, hätten die Komponisten von damals genauso geschrieben, wenn teilweise die Sachen von heute vorliegen würden. Also das ist ja immer so ein bisschen, auch in der klassischen Musik, also hätte Bach so geschrieben, wenn er das Instrumentarium von heute hätte irgendwie. Weil du gesagt hast, klingt es besser oder klingt es schlechter. Das ist ja auch irgendwie so eine Sache, die man da vielleicht mit berücksichtigen sollte.
SPEAKER_03Ich denke, das bessere und schlechter kann man ja gar nicht verwirklichen, weil die Leute ja jetzt mittlerweile auch einen ganz anderen Höreindruck hat und das Ältere wahrscheinlich immer als schlechter empfinden, wenn wir das große natürlich, das Neuere natürlich immer viel kräftiger, viel fetter klingt, als das früher der Fall war.
SPEAKER_00Also besser und schlechter ist nicht die Kategorie. Es ist einfach der Höhendruck. Wie ist der Höreindruck jetzt, wenn man instrument heard, die heute nicht mehr gespielt werden? The hair endruck is sicher a reicher, a dunger in clung, but a rycher. So that comes when a symphony of Beethoven with instruments from that spell. The frame is hypothetical. The frage of what this is during hypothetically and man must say where the entwickling is, that can we heute not wissen. But eins wird sicher sein, dass der Markt von Blasmusikpublikationen noch weiter nicht explodieren wird, aber weiter wachsen wird, und sich das einmal saturieren wird.
SPEAKER_01Weil du sagst, der Markt wird wachsen, auch in Kompositionen. Ich habe manchmal den Eindruck, wir so rein klangsprachlich bewegen wir uns im Moment sehr in einem. Wie soll ich das jetzt nett formulieren?
SPEAKER_00Du brauchst das nicht nett zu formulieren.
SPEAKER_01Aber du weißt, was ich meine. Das klingt irgendwie alles nach Filmmusik und doch nicht. Also das ist ja.
SPEAKER_00Naja, Alois Schöpf, Alois Schöpf, das ist derjenige, der in Innsbruck diese Promenadenkonzerte organisiert hat, hat einmal geschrieben in einem Buch, dessen Titel ich jetzt nicht weiß? Das klingt alles wie, als hätten Brückner, Maler und Strauß umsonst gelegt. Jetzt habe ich es ausgedrückt. Aber er hat es geschrieben, nicht von mir.
SPEAKER_01Okay. Aber woran liegt das denn? Also liegt es daran, dass das, ich nenne es jetzt mal einfach Filmmusik leichter zugänglich ist? Oder warum?
SPEAKER_00Natürlich, natürlich. Man hat ja die zwölf-Ton-Musik und nachher Zeitgenössische Musik und alles all die Tendenzen and Genres that come schwierig to machen in der Blasmusik, weil man ja dann auch da Profis braucht and Streichinstrument, and there are viele factoren that either say by the romantic music and film music is jacking music. I come to what Heitler in his appearance this article said, and just not a share. There is none in a concert where he music spelled where he needs. Einmal wird der Markt saturiert sein, or is there shown? I weiß es nicht. Man muss halt sehen, and man can this out of YouTube should be amounted geschaut. And that's in the tight arrangements of Filmmusik. Oder Merch.
SPEAKER_03We generalisieren this ein wenig. Es liegt auch viel am Dirigenten, welche Stücke er spielt. Ich glaube, der Markt ist nämlich auch voll von guten Stücken, aber viele Dirigenten kennen sich mit der Literatur gar nicht aus. Das ist auch eine Sache, die ich zum Beispiel hier bei der ECAP kennengelernt habe. Du lernst Komponisten kennen, die eigentlich völlig unbekannt sind. Und wenn man mehr auf die Suche gehen würde, würde mich sehr mehr mit dem Markt beschäftigen. Ich glaube, dann hätte man auch andere Literatur, die die Orchester eben spielen würden.
SPEAKER_00Das stimmt, das stimmt. Wenn man immer auf die Bekannteren zurückgreift, dann wird man sehen, dass sich mit der Zeit sich deren Stile, deren persönlichen Stile verflachen. Auf der anderen Seite muss ich sagen, dass ich, ja, ich war lange natürlich als Tuba-Lehrer aktiv und dann habe ich bei mir zu Hause mitgespielt im Musikverein. Und von einem durchaus bekannten Komponisten, ein durchaus bekanntes Werk, ich sage jetzt bewusst keinen Namen, Björn weiß ihn natürlich.
SPEAKER_01Ich bin nicht neugierig.
SPEAKER_00Nein, nein, nein, nicht Gustav Holz. Jemand, der noch lebt und auch noch komponiert. Da habe ich dann das Stück, ein Teil dieses Stücks mitgespielt, da habe ich gemerkt, Mensch, das ist aber mit sehr einfachen musikalischen Mitteln gestrickt. Harmonisch und Satztechnisch und so weiter. Ja, und das führt dann, wahrscheinlich ist das das, was zu, was zum Erfolg führt. Wenn man mit einfachen harmonischen Mitteln ein großes Klanggebäude aufbaut, das die Leute dann beeindruckt. Das habe ich auch zum Beispiel an Werken jetzt, die ich in damals in Utrecht went to the Warsfield Conference, du hast eingangs die Frage gestellt, welches workst du bewusst gehört. Ich denke, bei mir liegt das dann wirklich vier years, muss ich toch my guess. And that was festgestelled, that the work that you spield where many structure can. That is then rain, and then a whole punch. In this whole punch is very schlagzeug and so on, but I mean inspiration feels and then it's in Valencia. Das sind eigentlich Werke, die beim Publikum keinen Erfolg haben. Erfolg haben diese Werke, die wirklich originell sind in Sinne von Filmmusik, I mean, and then the public with shown melodien, with a structure that is and to a point and then to an upload comes, that man can for the suft a way. And it's my honest many components that bear. One of the youngstorms, this is David Maslanka, the Canadian. There is in Spanish that is 50, the name felt me just not. There are components who have persönliche Stil have. By other components have anfangs a person in Stil and Verflacht sich dann mit der Zeit. Einer davon ist auch schon längst verstorben, der Belgier André Vernier. Ja, ich denke, aus der Vielfalt werden wir in Zukunft auch nur wenige haben, die sich da auch wirklich durchsetzen können.
SPEAKER_01Björn hat es gerade so ein bisschen angerissen, hat gemeint, es liegt ja auch oft an den Dirigenten, was gespielt wird. Gibt es da Forschungen schon, was jetzt speziell auf Deutschland vielleicht die Dirigentenszene ausmacht? Weil ich habe so von außen betrachtet das Gefühl, es wird jetzt langsam mehr, dass es ausgebildetere Dirigenten gibt, weil sich das ja jetzt dann doch mehr etabliert. Also wenn ich sehe, Mannheim, Würzburg, Augsburg, was es sonst noch so alles gibt. Aber dennoch gibt es ja immer noch viele Vereine, die, da macht es halt der, der sich am meisten dafür interessiert. Was nicht unbedingt schlechter sein muss, muss man ja gleich dazu sagen. Aber gibt es da irgendwelche Forschungen, wo man sagt, okay, die Dirigenzene entwickelt sich jetzt professioneller und dadurch wird vielleicht auch der Einfluss anders.
SPEAKER_03Zumindest ist das ein Thema, das jetzt in Zukunft immer mehr interessant wird. Wir versuchen ja von der E-Gap aus ein Kompendium derzeit zu entwickeln. Kompendium bedeutet ein Lexikon der Blasmusik in mehreren Bänden, wo diese Themen auch behandelt werden. Zum Beispiel ist mein Thema in diesem Kompendium auch die Fortbildung oder Weiterbildung von Musikern und auch von Dirigenten weltweit. Und wie du schon angesprochen hast, sieht man ja, dass die Ausbildung von den Dirigenten immer mehr wächst. Warum das Ganze nicht schneller wächst, ist meiner Ansicht nach eine Frage der Bezahlung, weil viele Musikvereine sich eben professionelle Musikvereine, die 1000, 2000, 3000 Euro verlangen, natürlich gar nicht leisten können, die natürlich hervorragende Arbeit leisten können, aber die für einen Amateurmusikverein gar nicht drin sind. Meiner Ansicht nach ist es aber auch ausreichend, wenn sich jemand, der engagiert ist, der einen Weitblick hat, der sich vielleicht auch nebenher wissenschaftlich mit diesem Thema beschäftigt, auch für einen Amateurmusikverein bestens geeignet, wie du sagst. Immer muss ein Profi vorne dran stehen, um ein sehr gutes Ergebnis hervorzuheben. Aber wie gesagt, an dieser Fragestellung, die du da angesprochen hast, da arbeiten wir derzeit, wie sieht es aus mit der Ausbildung der Musiker im Blasmusikverein, um kurz das anzureißen. Es wird natürlich immer besser, aber es ist eine Sache des Geldes und auch eine Sache der Universitäten, ob sowas überhaupt angeboten wird. Zum Beispiel das Thema der Bläserklassen, das möchte ich ja noch gerade hinweg schieben. Es gibt mittlerweile an Universitäten, die auch das Thema Bläserklassen in den Fokus schieben und in die Nachwuchsausbildung. Auch das ist ein Thema, wie gesagt, die die Entwicklung der Blasmusikvereine in Zukunft interessieren wird und da muss eben auch der Fokus drauf gelegt werden.
SPEAKER_01Was könnte dann vielleicht die Blasmusik tun oder der Verein tun, um auch politisch relevanter zu werden? Also dass Unterstützungen da sind, um einen professionellen Dirigent vielleicht sogar bezahlen zu können. Also wenn ich mir jetzt andere Länder angucke, wo das ja funktioniert, das kann ja nicht, kann ja unter Umständen ein Verein gar nicht allein erwirtschaften. Da muss ja irgendwie eine Förderung auch da sein.
SPEAKER_03Ja, diese Förderung sieht man ja im Moment, es sind ja viele Förderungen draußen. Komischerweise nach Corona kann man im Moment Zehntausende von Euro problemlos abrufen. Und wenn ich sehe, wie groß dieser Fördertopf dann im Endeffekt sind, das sind, ich glaube, 12 Millionen bei jedem Fördertopf, den die bereitgestellt haben. Wenn die nur 30 Millionen bereitstellen würden für die Blasmusikvereine oder für die Kulturvereine im All, dann wäre das ja, glaube ich, ein Tropfen auf den heißen Stein. Wäre den Kulturvereinen doch sehr geholfen, sich enorm weiterzuentwickeln. Aber meiner Ansicht nach wird der Fokus oft auf andere Bereiche gelegt und das ist halt schade. Es wäre halt schade, wenn diese Förderung in zwei, drei Jahren wieder auslaufen wird und das Ganze versiegt wieder im Sande, so wie es in den letzten 10, 20 Jahren oft der Fall gewesen ist.
SPEAKER_01Es heißt ja internationale Gesellschaft. Kann man vielleicht auch auf den Konferenzen irgendwie Muster erkennen, dass vielleicht andere Bereiche der Welt mehr Beiträge in einem bestimmten Themengebiet erforscht werden als woanders? Also, keine Ahnung, dass in den USA mehr zu irgendwas Soziologischem erforscht wird, während hier vielleicht mehr historisch erforscht wird. Oder kann man das pauschal gar nicht so sagen?
SPEAKER_00Doch, das kann man schon sagen. Bei den Amerikanern ist das oft so, dass die sehr oft über Berichten über Komponisten, Blasmusikkomponisten über amerikanische Blasmusikkomponisten, oft, die niemand kennt. Oft, ich mag diese persönlich mag ich diese Vorträge nicht so, weil ich sehe den sinnig darin. Auf der anderen Seite kommen aber auch aus Amerika von alteingesessenen Musikwissenschaftlern Vorträge von Blasmusik während des Bürgerkriegs und so weiter und die historische Entwicklung der Blasmusik in Amerika. Interessant zu sehen ist das die Portugiesen sich sehr mit dem sociologischen Aspekt der Blasmusik befasst. Ich habe jetzt ein Buch from a conference mit herausgegeben. When you auf my Publikationsliste schaust, das ist eine der ersten. Da gab es jetzt from the Portuguese Forschungsfonds ein Projekt finanziert, was dann diesen sociologischen Aspect that blastmusicforsching betrifft, that is ja dann ein weiterer Aspekt von Blasmusikforschung. Während in Österreich. My direkter Vorgänger Habla, who had historical Blasmusikforschung beschäftigt, auch er musikethnologe war. Während Supan aber auch noch die ethnologischen Aspekte, also Blasmusik der verschiedenen Regionen in Österreich erforscht hat. In Deutschland erkenne ich jetzt verschiedene Strömungen. Es gibt ja dann auch nicht nur die IGAP, die da aktiv ist, sondern auch die Bonner Kollegen, die sich dann auch mit Militärmusik beschäftigen. Da kommt dann der militärwissenschaftliche Aspekt hinzu. In Deutschland gibt es eigentlich mehr Strömungen.
SPEAKER_03Was ich halt, Entschuldigung, wenn ich gerade, wenn du es gerade sagt, was ich halt in Deutschland immer mehr erkenne, da mir vielleicht stimmt es mir dazu, ist diese regionale Forschung. Was man auch sieht hier, dass die Leute quasi ihren eigenen Mikrokosmos erforschen und sehen, dass, was bei mir im kleinen Ort passiert oder im kleinen Kreis, dass sich das eigentlich auch im Großen immer wieder nachvollzieht oder immer wieder stattfindet. Also diese kleine Mikrokosmos-Forschung, die kommt eigentlich immer mehr. Und das sollte man auch gar nicht so negativ sehen, weil viele glauben, wenn sie nur ihren kleinen Bereich erforschen, wäre das irgendwie minderwertig oder so. Nee, ganz im Gegenteil. Ich glaube, wenn man diese kleinen Kreise sieht oder diese kleinen Orte sieht, die danach forscht werden, und das Ganze nachher zum großen Zusammenfassen, ich glaube, das ist doch unheimlich wichtig später für Blasmusikforschung im Gesamt.
SPEAKER_00Ja, das stimmt. In der Tat gibt es in Deutschland auch viele, die sich mit regionaler Blasmusikforschung auseinandersetzen. Und das sollte dann, wenn man in die Zukunft schaut, Mosaiksteine sein, die man nachher zusammenfügen kann. Aber das wird natürlich noch ein langer Weg sein.
SPEAKER_01Bevor wir jetzt dann langsam Richtung Ende kommen, wir reden ja jetzt schon auch über eine Stunde sogar, woran forscht ihr gerade selber?
SPEAKER_00Also ich kann für mich sprechen, ich bin jetzt dabei, ganz allgemein eine Musikgeschichte Luxemburg zu schreiben, und da diese und dann sind wir wieder bei der Regalforschung, weil in Luxemburg ist das regionale, das nationale auch das regionale. Und je mehr man in die Regionen geht von den großen, vom nationalen in die Regionen, je mehr spielt die Laienmusik natürlich eine Rolle. Und natürlich spannend buch spielt dann die Blasmusik auch eine große Rolle, und ich habe vorhin angesprochen die Blasmusik während der NS-Zeit. Da habe ich mich jetzt auch am Beispiel von Luxemburg damit beschäftigt, weil Luxemburg war ja von den Nationalsozialisten besetzt und da gibt es auch sehr interessante Aspekte. Man sieht dann auch, man kann dann verstehen, wieso vielleicht in Deutschland heute Blasmusikforschung noch immer auch mit Aspekten der Musik unterdrückung durch Musik oder durch Musik als Instrument von Diktatoren, dass man dann seine Reserven hat darüber zu forschen.
SPEAKER_03Ja, und ich hatte ja kurzlich ein Bericht geschrieben über Blasmusik und Literatur, was dort der Zusammenhang ist zwischen geschriebenen Wörtern, also zum Beispiel Romanen, Gedichten, und Blasmusikwerken, ob es da irgendein Zusammenhang gibt, dass man da in der Bravo nachlesen kann. Ansonsten arbeite ich halt an meinem Bericht für diese Weltenzyklopädie der IGAP, die ab, ich weiß nicht, ab wann, Damien, ab 2022 oder später dann zur Verfügung stehen, wird bestimmt ein ganz interessantes Werk, auch für den normalen Blasmusiker, um einfach mal verschiedene Themen, die Blasmusik auf der ganzen Welt betrifft, in fünf oder sechs Bänden nachlesen zu können. Und Last Batoadis ist natürlich unsere Aufgabe, gemeinsam von Damien und mir, wie du eben schon gesagt hast, die IGAP, die eigentlich noch relativ unbekannt ist, zumindest bei dem normalen Blasmusiker im Moment, ja, publik zu machen, sei es in der Bravo, wo wir eben Artikel schreiben, sei es auf verschiedenen Blogs oder jetzt bei dir im Radio, dass man eben Möglichkeiten findet, junge oder auch erfahrene Musiker zu begeistern, sich auch wissenschaftlichem Thema zu widmen, dass man seiner Freizeit betreibt, aber vielleicht hat der eine oder andere Lust, sogar noch ein bisschen mehr zu.
SPEAKER_01Ich hätte zwei Fragen. Eine Frage wäre, wenn jetzt jemand diesen Podcast hört und sagt, das ist total spannend, was die da publizieren, wo finde ich das wahrscheinlich alles auf der Homepage und kann dann da auch quasi die Bücher oder so auch bei euch direkt dann bestellen.
SPEAKER_00Ja, das die Homepage www.egap.net, die gibt einen Überblick über unsere Publikationen. Mitglieder, die können auch die alten Publikationen herunterladen, aber da müssen sie Mitgliederbeitrag bezahlen. Und dann gibt es da auch das Mitteilungsblatt, das heißt jetzt IGAP Quarterly Mitteilungsblatt. Und man hat auch einen Überblick über die Publikationen, die die IGAP schon geleistet hat im Verlauf der letzten knapp 50 Jahre.
SPEAKER_03Genau, und dort kann man sich eben auch informieren über zum Beispiel den IGAP-Preis. Es gibt ja Möglichkeiten für junge Forscher, sich zu bewerben, für einen Preis zu gewinnen für ihre Dissertation zum Thema Blasenmusik. Also sehr, sehr vielfältig oder auch in der Bravo, wo wir im Moment einen eigenen die Möglichkeit haben, unsere Artikel zu veröffentlichen. Also eigentlich, wenn man das will, kommt man an der IGAP mit vorbei.
SPEAKER_01Dann noch eine Frage an dich, Björn. Du bist ja Schulmusiker. Wie groß ist der Sternwert der Blasmusik in der Schule? Also im Unterricht, nicht als Blasorchester, sondern tatsächlich als im Unterricht?
SPEAKER_03Ja, bei mir sogar relativ groß. Ich habe letztes eine Reihe entwickelt für Blasmusik für die achte Klasse. Und das geht genauso gut, als wenn ich jetzt Bach oder Beethoven nehme, sondern ich nehme Blasmusik und kann da genauso gut die Parameter raushören, kann Komponisten erklären und begeistere natürlich die Schüler mit dem Mitget, dass sie tagtäglich auf der Straße hören, in ihrem kleinen Ort. Überall gibt es einen Musikverein. Und das finde ich viel, viel praxisnäher und die können auch darüber sprechen. Und ich denke, das Thema Blasmusik kann man auch in der Schule problemlos einbauen und es macht mir genauso viel Spaß wie den Kindern.
SPEAKER_01Ich glaube, da machen wir mal eine extra Folge drüber. Unbedingt. Ich komme immer am Schluss noch zu einer Schnellfragerunde. Und das sind diesmal fast nur Entweder-Oder Fragen. Und dann gucken wir mal. Also ihr müsst euch für eins am besten entscheiden. Okay, fangen wir an. Orchester oder Kammermusik? Orchester.
SPEAKER_00Kammermusik.
SPEAKER_01Der Fairness halber, oder was?
SPEAKER_00Ja.
SPEAKER_01Okay. Tradition oder Novum? Novum. Tradition. Okay, wird es jetzt immer so, dass ich mal mit überzeugt. Wir ergänzen uns ganz gut. Transkription oder Originalwerk?
SPEAKER_00Transkription. Originalwerk. Aber aus dem Anfang 20. Jahrhundert.
SPEAKER_01Okay, weil ich finde, das ist ja auch immer so die spannende Diskussion. Da gibt es ja ganz große Lager, die ja Transkription komplett ablehnen und sagen, Beethoven nur mit Streichern gut. Weil das wäre ja dann die tatsächliche, da wären wir ja bei der Frage wieder, wie hat Beethoven sich das gedacht? Also er hat sich das ja dann wahrscheinlich nicht als Blasorchester gedacht.
SPEAKER_03Ja, weil ich bin ja Blasmusiker und ich muss ja auch spielen können. Wenn ich meinem Orchester in Beethoven vorlege, dass sie nicht spielen können, wo sich nur die Finger zerbrechen, dann macht es denen keinen Spaß. Deshalb bin ich eher so der Transkription. Gut transkribiert und dann macht es euch jedem Spaß zum Spielen. Aber das ist Geschmacksjahr.
SPEAKER_01Okay. Bauch oder Kopf?
SPEAKER_03Was willst du damit sagen? Ich denke immer gern vorher nach, bevor ich was spiele. Und dann ist Bauch, dann ist Bauch, aber er ist Kopf.
SPEAKER_00Ja, Kopf, ja, ja, ja.
SPEAKER_01Okay. Gut. Welches Buch bzw. welchen Film sollte man mal gelesen oder dann gesehen haben? Im Bereich der Blasmusik jetzt. Das kann alles sein, wo ihr sagt, okay, das sollte man mal als. Film, der Film Brast of. Okay.
SPEAKER_03Stimmt, da muss ich auch immer weinen. Ja, genau, das ist ein toller Film. Da sind wir mal einer Meinung.
SPEAKER_00Blast Off beinhaltet nämlich das musikalische und das Soziologische und auch die traditionelle Besetzung.
SPEAKER_01Und Politik, finde ich.
SPEAKER_00Und Politik Satcher und so weiter und all diese negativen Auswirkungen, ganz genau.
SPEAKER_01Ja, toller Film. Aber es gibt auch nicht so viele Blasmusikfilme, oder?
SPEAKER_00Eigentlich nicht, nein.
SPEAKER_01Nein. Okay. Björn, hast du einen Film? Oder auch nur Braswin.
SPEAKER_03Ja, ich gehe da mal ganz mit dem Damier mit.
SPEAKER_01Welches Buch sollte man mal gelesen haben? Also das kann jetzt völlig losgelöst von Blasmusik oder Musik sein, wo ihr einfach sagt, okay, das hat mich bewegt oder so.
SPEAKER_00Ich muss ein bisschen hier, ich sitze am Computer, gib mir eine Minute Zeit. Da gibt es nämlich ein Buch, das habe ich, als ich zum Gymnasium kam, habe ich das gelesen von einem von einem flandrischen Komponisten, also flämischen Komponisten, wo ich jetzt hier bin, in Knocke heißt, in dieser Gegend. Da würde eine Blaskapelle gegründet, die Johannis Freunde hieß. Und ich habe jahrelang nach diesem Buch gesucht. Jetzt habe ich es wieder gefunden. Ich habe es zu Hause liegen, nicht hier. Ich kann dir den Namen, ich werde dir den Namen und auch das ist ein Namenheft. Ich werde dir das schicken heute Abend, wenn ich zu Hause bin.
SPEAKER_01Super, vielen Dank.
SPEAKER_03Ich kann nur im Moment so ein Buch gar nichts sagen.
SPEAKER_01Okay, also kannst du auch gerne nachreichen. Das ist immer ganz, ganz nett für die Hörer. Okay. Welche Aufnahme sollte man sich unbedingt angehört haben? Ich weiß, ihr gesagt jetzt, das kommt immer ja, ich muss eine jetzt rausgreifen, eine am besten. Ich weiß, das ist eine schwere Frage, aber wo ihr gleich als erster sagt, das muss man einfach mal gehört haben.
SPEAKER_00Man sollte sich mehrere Aufnahmen von der First Suite von Holst anhören und dann sehen, dass bei den Aufführungen viel Luft nach oben bleibt. Auf jeden Fall bei den Aufführungen, die jetzt auf YouTube zugänglich sind. Ich habe einige auch zu Hause, da könnte ich dasselbe dazu sagen.
SPEAKER_03Okay. Ja, und ich bin ja so ein Bert Abermont-Fan. Also ich bin so ein Fan von den Musicals von Abermont und bin immer wieder begeistert, was er auch in anderen Metiers macht. Also ich bin so ein Napoleon oder Sat von Satan. Also das sind so Sachen, die mich begeistern können.
SPEAKER_01Okay, super. Dann bedacht, ach nee, was, das ist ja eine Frage, hätte ich noch fast vergessen. Was sind eure persönlichen Wünsche und die Wünsche für die Blasmusik-Szene?
SPEAKER_03Mein Wunsch wäre, dass man Dinge über die Blasmusik auch weitergibt an junge Musiker. Ich leite zum Beispiel ein Jugendorchester bei uns im Ort, im Saarland in Wadkassen. Und ich finde es ganz wichtig, dass man diesen jungen Musikern auch zeigt, dass Blasmusik nichts Neues ist, sondern dass Blasmusik auch irgendwo herkommt. Wir haben zum Beispiel so einen Schellenbaum bei uns im Probelokal stehen. Manchmal fragen mich Kinder, was ist denn das überhaupt? Und ich bin eigentlich ganz stolz zu erklären, dass man früher oder heute noch mit diesen Schellenbäumen über die Straße marschiert und auch erkläre, warum das so ist. Oder wenn Kinder mich fragen, warum haben wir denn eigentlich eine Uniform an, dann kann ich ihnen auch erklären, wo es herkommt. Ich finde es ganz wichtig, dass man ein gewisses Wissen über Blasmusik hat und dass man das auch in jungen Menschen weitergibt, weil es auch unheimlich wichtig ist, zu verstehen, wo man herkommt.
SPEAKER_01Und deine persönlichen Wünsche für die Zukunft?
SPEAKER_03Dass Blasmusikvereine nicht immer weiter sterben oder mit anderen zusammengehen, sondern dass man Möglichkeiten findet, um die Blasmusikvereine vor Ort auch autark zu halten, denn das finde ich ganz, ganz wichtig, um gewisse Strukturen auch aufrechterhalten zu können. Okay.
SPEAKER_00Ja, das wäre auch mein Wunsch. Und um dies zu erreichen, sollte man vielleicht nach Österreich gehen und schauen, wie die das machen. Und da gibt es natürlich auch einen großen Zusammenhang zwischen musikalischer Bildung, zwischen musikalischer Bildung und Vereinsstrukturen, Vereinsleben, Vereinsorganisationen. Man sollte sich da wirklich ein Beispiel nehmen. Und du hast anfangs von Uniformen gesprochen. Das ist auch ein wichtiger Aspekt, den man da ist nämlich eine Sache von Akzeptanz. Akzeptanz hinsichtlich dem sozialen Gefügen des Vereins und eben des gemeinsamen Musizieren. Noch eine Bemerkung dazu. Die stecken sehr viel Geld auch hinein. Die stecken sehr viel Geld da hinein.
SPEAKER_01Also vielen Dank euch zwei, dass ihr euch so viel Zeit genommen habt. War sehr erkenntnisreich für mich und sehr spannend. Ich glaube, da müssen wir auf jeden Fall nochmal irgendwann eine Folge machen. Ich hoffe, euch hat es ein bisschen Spaß gemacht.
SPEAKER_03Ja, war super. Vielen Dank an euch.
SPEAKER_00Ja, vielen Dank auch von meiner Seite und von meiner Seite auch nochmal die Einladung, nächstes Jahr nach Bozen zu kommen und vielleicht ein bisschen über unseren am Kongress teilzunehmen. Vielleicht auch mit einem Vortrag, wieso nicht. Du kannst ja vortragen, was du da machst. Und das ist durchaus lobenswert, gewinnbringend für die Gemeinschaft und auch dann Interviews führen mit den Kollegen.
SPEAKER_01Sehr gerne, sehr gerne. Bleiben wir mal in Kontakt, gucken wir mal, was wir machen. Das war die 39. Folge und herzlichen Dank an Damien Sangrillo und Björn Jakobs für die Zeit und die ganz tollen Erkenntnisse. Ich habe für mich wieder mitgenommen, wie vielfältig unsere Blasmusik ist, welchen Stellenwert Blasmusik eigentlich hat, woher das eigentlich kommt und was ich eigentlich alles noch gar nicht weiß und welchen Blickwinkel man doch auch einnehmen kann. Auf Bezug unserer Blasmusik, wenn euch das auch so ging und wenn euch die Folge gefallen hat, dann verlinkt mich doch auch gerne in euren Instagram-Stories oder schreibt mir, was ihr aus der Folge mitgenommen habt. Das würde mich nämlich sehr interessieren. Wenn ihr jetzt noch mehr Lust habt auf Content in dieser Art und noch mehr Gespräche und oder sagt, ich möchte einfach auch diesen Podcast unterstützen, denn dieser Podcast ist ja völlig einnahmefrei. Also ist das einfach mein Hobby. Wenn ihr jetzt aber sagt, nein, ich möchte da auch Wertschätzung zeigen, dann könnt ihr das tun auf patreon.com und unter Andi Schreck findet ihr mich da oder auch in den Shownotes verlinke ich das. Da kann man mich unterstützen. Zwischen zwei und acht Euro im Monat könnt ihr Wertschätzung zeigen, mir einen virtuellen Cappuccino ausgeben und kriegt teilweise davon noch was. Natürlich möchte ich mich auch bei meinen jetzigen Patreonen bedanken, die schon dabei sind. Das nämlich bei Andi, Andreas, Tobias, Bettina, Dennis und Jasmin, die mich schon ein bisschen unterstützen und mir es ermöglichen, diesen Podcast weiterzuführen und vielleicht demnächst sogar jemanden einzustellen, um mich ein bisschen zu unterstützen, weil ich möchte eigentlich gerne den Podcast voranbringen, noch besseren Content für euch liefern. Also wenn ihr da draußen seid und sagt, okay, mir wären das 2 Euro im Monat wert, dann würde ich mich total freuen. Wer mehr Infos haben will, kann mein Newsletter abonnieren, auch in den Shownotes. Die Spotify-Liste mit den Musiken aus der Folge und den letzten Folgen findet ihr auch in den Shownotes. Und ansonsten freue ich mich natürlich über jede nette E Mail von euch oder jede Verlinkung auf Instagram. Der nächste Gast wird der Tenorsaxophonist und Gründer von Mama, nämlich Markus Kesselbauer, sein. Und bis dahin wünsche ich euch eine gute Zeit.