On Air - Der Blasmusik Podcast
Podcast rund um das Thema Blasmusik. Andy Schreck, selbst u.a. Dirigent und Lehrer für Musik an einem Gymnasium trifft sich mit Musikern, Dirigenten, Komponisten und Visionären um über Musik und das Leben zu sprechen und andere für neue Ideen zu begeistern.
On Air - Der Blasmusik Podcast
Auf einen Kaffee mit dem Musikverein Roßbach - Wie wurdet ihr zum Dorfgespräch?
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Ich habe mich mit dem Hannah Fath und dem Dirigenten Norbert Langeheine des Musikverein Roßbach virtuell auf einen Kaffee getroffen. Nicht nur, dass das mein ehemaliger Musikverein ist, in dem ich aufgewachsen bin, haben sie jetzt eine total kreative Idee sich überlegt, um im Dorf mehr ins Gespräch zu kommen.
Was und wie, das könnt ihr hier hören.
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Einen wunderschönen guten Montag. Morgen wünsche ich. Ich hoffe, ihr habt eure Tasse Kaffee schon bereit, sodass wir in die neueste Folge von Auf einen Kaffee mit starten können. In diesem Format spreche ich mit meinen Gästen ein Kaffee lang, ungefähr eine halbe Stunde, über ein Thema und dieses Mal ist es der Musikverein Rossbach, mein ehemaliger Verein, in dem ich groß geworden bin und ich habe mich mit zwei Vertretern getroffen, mit Norbert Langeheine, dem Dirigenten, und Hannah Fahrt, einer Musikerin. Und wir sprechen über eine kreative Idee, die der Verein hatte, um den Musikverein mehr in das Zentrum des Dorfes zu stellen. Wir besprechen, wie sie drauf gekommen sind, was die Intention ist und wie es vielleicht danach weitergeht. Ich wünsche euch auf jeden Fall ganz, ganz viel Spaß jetzt. Weil das ganze Ding ja heißt auf einen Kaffee mit, nämlich wie ihr euren Kaffee trinkt.
SPEAKER_00Also ich trinke meistens ein Latte Macato. Schwarzen Kaffee kann ich nämlich zum Beispiel gar nicht leiden. Ich trinke dann mit mehr Milch als Kaffee drin, aber Hauptsache eine ganz große Schankon oben drauf, die ich dann schön von oben runter lösen kann.
SPEAKER_01Das ist doch gut.
SPEAKER_02Und du? Schuss Milch muss rein. Zucker habe ich mir abgewöhnt, Schuss Milch muss rein und dann trinke ich, ja, nicht wenig. Leider.
SPEAKER_01Naja, aber wieso Zucker abgewöhnt, weil ungesund.
SPEAKER_02Ja, ich denke ungesund, ja.
SPEAKER_01Okay. Okay. Gut, ihr zwei seid ihr da, weil ihr ein Projekt vorstellen wollt, das euer Musikverein, nämlich der Musikverein Rossbach, jetzt durchgeführt hat, beziehungsweise immer nur am Durchführen seid. Okay. Nämlich die Dorfgespräche. Könnt ihr so ein bisschen erstmal erklären, was das ist?
SPEAKER_02Okay, also die Dorfgespräche, es war es so, dass wir einfach im Musikverein festgestellt haben, dass wir doch, eigentlich stehen wir gut da vom Musikverein, haben wir doch ein paar Schrumpfungen hinnehmen müssen, was Corona-bedingt war, ein paar Jungmusiker haben aufgehört, auch ein, zwei Aktive sind abgesprungen. Also man hat gemerkt, es ist ein bisschen am Wackeln, die ganze Geschichte. Dann sind wir über den Deutschen Amateurmusikfond drauf gekommen, dass wir uns vielleicht Unterstützung holen könnten. Die haben das ausgeschrieben und wir mussten ein Projekt erstellen und haben uns gedacht, unser Musikverein steht ja, oder es ist wichtig für unseren Musikverein, dass er im Gespräch ist. Wir sind praktisch das DAF-Gespräch. Dann hat man schon mal die Überschrift für unser Projekt, haben uns dann überlegt, wie wir denn im DAF-Gespräch bleiben können oder werden können, wie wir zum DAF-Gespräch werden können. Und haben uns dann verschiedene Punkte, wie jetzt beispielsweise Interviews oder Filme oder über Social Media so einfach die Punkte rausgesucht, wie wir denn da im Gespräch bleiben können. Das Ganze war schön, weil anscheinend hat das Projekt Anklang gefunden beim Amateurmusikfond und wir wurden ausgewählt als eine von wenigen Musikkapellen und ich glaube sogar die einzige Musikkapelle im ganzen Main-Spessart-Gebiet sind wir. Also das ist schon, da können wir uns schon, da sind wir schon sehr stolz drauf.
SPEAKER_00Ziel des ganzen Projektes war es, überhaupt erstmal neue Zielgruppen zu erschaffen, an die man erstmal gar nicht so gedacht hat. Nicht nur der Nachwuchs, sondern auch Quereinsteiger oder auch Wiedereinsteiger oder eben auch die Spätberufenen, die im höheren Alter noch anfangen wollten, ein Instrument zu lernen, denen es überhaupt zu ermöglichen oder überhaupt zu wissen, wie sie zu uns am besten in den Musikverein kommen. Und das hat auch, glaube ich, bis jetzt ganz gut einen Anklang gefunden. Und vor allem die Banner, die wir an Ortseingang und Mitte des Orts aufgestellt haben, mit dem jeweiligen Bild zum Interview, mit einem QR-Code dann auf dieses Video mit den jeweiligen Interviews. Glaube ich, habe ich schon von ganz vielen Menschen gehört, die eigentlich überhaupt nichts mit der Musik zu tun hatten. Was ist denn das eigentlich? Was steht denn da? Und ich glaube, so viele Leute konnten wir echt damit erreichen.
SPEAKER_01Das ist total spannend, weil ich habe das so ein bisschen mitverfolgt. Und ich habe den Namen Dorfgespräch irgendwie immer anders interpretiert, als dass ihr das Dorfgespräch quasi sein wollt. Total spannend. Aber dann wetter da auch ein Schuh draus, tatsächlich. Cool.
SPEAKER_02Also es war wirklich so, dass wir zum Dorfgespräch werden wollten für die Aktion.
SPEAKER_01Naja, dass ihr quasi mit Menschen im Dorf sprecht. Also nicht, dass ihr quasi, also dass man nicht sagt, ah, derklägt das? Also ihr wollt ja, dass man sagt, ah, der Musikverein macht was. Und ich sehe ja von außen, ihr habt mit dem Bürgermeister gesprochen, ihr habt mit Imalin gesprochen, ihr habt mit einem anderen Verein jetzt gesprochen, ich glaube, die letzte Folge war. Und habe mich immer gefragt, tatsächlich, okay, warum macht Musikverein das? Also warum spricht er jetzt mit einem Karnevalsverein zum Beispiel? Die Zielsetzung, dass ihr dadurch im Gespräch bleibt, war mir jetzt nicht sogar. Ich habe mich natürlich jetzt damit auch nicht so intensiv auseinandergesetzt, weil ich kriege das nur am Rande mit. Aber finde ich eine spannende Idee. Wenn du aber sagst, du, ihr wolltet eine andere Zielgruppe und Sperrtberufenden, macht sich das jetzt schon irgendwie bemerkbar, dass jetzt Leute dazukamen?
SPEAKER_02Ja, also wir merken es jetzt gerade ganz konkret. Wir haben Anfang Dezember ein Adventskonzert zu spielen und haben dazu unsere Rossbacher Jungmusiker eingeladen und auch die Spätberufenen, sind fünf Erwachsene, die wirklich gekommen sind und auch acht Jugendliche, die dann mitspielen. Also wir spielen dann Teil von dem Adventskonzert, sind vier Stücke, die wir da spielen. Und zwei davon wollen wir eben ein bisschen leichter gestalten, dass eben die Spätberufenen und Jungmusiker da mitspielen können. Und es hat nicht viel Überredungskunstbedarf, dass sie dabei sind. Also das war richtig gut. Also ich glaube, momentan stehen wir wirklich im Gespräch gut da, muss man wirklich sagen.
SPEAKER_01Okay. Und wer kam auf die Idee zu sagen, wir machen da irgendwie YouTube oder so?
SPEAKER_02Also, es hat sich relativ schnell, die Idee stammt eigentlich von Beate, von meiner Frau, muss man sagen. Die hat sich da über den Amateurmusikfond dann eben ein bisschen reingefuchst. Und dann hat sich relativ schnell ein Kreativteam nennen wir uns gebildet, die dann eben ja wirklich mit Brainstorming gesprochen haben, wie und was bauen wir da auf und wie dreht man nach außen hin und was können wir eben alles in diese Förderung da mit reinpacken. Ein schöner Nebeneffekt zum Beispiel war, dass wir neue professionelle Fotografien von unserem Musikverein bekommen haben und von unseren Sätzen. Auch die Oldtimer sind damit fotografiert worden. Wir haben neue Notenpulthänge bekommen. Das war eigentlich so wirklich ein positiver Nebeneffekt, was da noch mit rausgekommen ist. Und eben auch die Image-Filme. Ich weiß nicht, ob du sie schon gesehen hast.
SPEAKER_01Nee, tatsächlich.
SPEAKER_02Diese Interviews beispielsweise, die wir gemacht haben, sind, das sind auch die Leute drauf, die eben, was die Hannah beschrieben hat, auf den Bannen abgebildet sind.
SPEAKER_01Ja.
SPEAKER_02Interviews eben, ja, genau.
SPEAKER_01Aber was meinst du mit Image-Film?
SPEAKER_02Image-Film habe ich mich falsch ausgedrückt, der steht noch in Planung. Ah, okay.
SPEAKER_01Dann kann ich den ja auch noch gar nicht gesehen haben.
SPEAKER_02Ja, den kannst du noch gar nicht gesehen haben. Aber auch das ist, glaube ich, eine schöne Geschichte mit unserem Image-Film. Vielleicht kann man es nochmal schneiden oder so. Also der Image-Film gibt praktisch den Abschluss der ganzen Interview-Serie. Da wird dann das Ja über vom Musikverein beschrieben, von fangen wir mal an, bei Faschingsumzug, dann unser Adventskonzert ist mit dabei, das Osteranspielen, ein paar Ständchen sind mit drauf, alles, was so der Musikverein eben über das Jahr so macht. Und das hat mir so viel Spaß gemacht, dass wir uns jetzt sogar entschlossen haben, einen zweiten Imagefilm, und zwar so einen kleinen Hollywood-Film, zu drehen. Ja, da geht es grob gesagt um Astronauten, die auf die Erde kommen. Auf der Erde ist ziemlich schlechte Laune. Nur in Rostbach ist gute Laune, weil dort Blasmusik gespielt wird. Und die erfahren das und ja, dann sind unsere Jungmusiker wieder dabei, die uns, die den dummen Astronauten die Instrumente erklären. Also das ist auch wieder eine schöne Sache, wo ziemlich viele Leute vom Musikverein dabei sind, was eben auch so ein bisschen zur sozialen Bildung und so dann beiträgt.
SPEAKER_01Wie groß ist euer Kreativteam? Acht Leute, würde ich sagen, sowas.
SPEAKER_00Bis zehn Leute.
SPEAKER_01Ja. Und altersmäßig bunt gemischt. Wirklich bunt gemischt, ja.
SPEAKER_00Also wir hatten noch einen, der hat immer mit der Drohne Aufnahmen von den jeweiligen Events sozusagen gemacht, dass wir vom Himmel hinunter dann auf Rosbach gucken können. Und dann gibt es immer noch eine Nahaufnahme, was denn da überhaupt alles abgeht. So ein Jahresrückblick im Endeffekt nochmal, um auch einfach mal aufzuzeigen, was man nicht mal unbedingt sieht. Diese ganzen Schwänzen, die wir im Jahr spielen, davon bekommen außer die betroffene Person keiner was mit. Und das kriegen die dann alles in diesem Image-Film einmal zusammengeschnitten. Und im zweiten Teil dann in dem kleinen Hollywood-Film nochmal ein bisschen schön malerisch gestaltet. Da freue ich mich eigentlich noch ganz, weil ich glaube, das wird richtig witzig und richtig cool. Und schon von Anfang an durchdacht. Bin ich froh, dass wir das von Anfang an so gemacht haben, weil sonst hätten wir jetzt im Nachhinein ein Problem gehabt.
SPEAKER_01Wie viele Interviews habt ihr jetzt schon gemacht?
SPEAKER_02Gemacht haben wir alle zwölf tatsächlich. Veröffentlicht sind acht oder neun. Also es werden über das Jahr gesehen alle zwölf veröffentlicht.
SPEAKER_01Ah, okay.
SPEAKER_02Ja, genau. Also jeden Monat einen. Es fehlt noch die örtliche Gastronomie. Die Oldtimer und die Oldtimer. Die Oldtimer haben wir gedreht, aber noch nicht veröffentlicht.
SPEAKER_01Stimmt.
SPEAKER_02Und die passiven Mitglieder wurden noch. Die fehlen jetzt noch.
SPEAKER_01Ja, okay. Wie kam das an, als ihr zu, keine Ahnung, zur örtlichen Gastronomie oder zum Faschingsverein geht und sagt, hey, wir würden da gern was machen.
SPEAKER_00Also wir haben geguckt, wer hat überhaupt Schnittpunkte mit uns? Für welche Vereine sind wir noch wichtig? Der Faschingsverein, für den spielen wir jedes Jahr das Prinzipbecken. Ohne uns sah es auch ein bisschen blöd aus. Genauso wie für sonstige Vereine, für die wir unterstützen, egal auf Festen oder musikalisch. Für die Feuerwehr spielen wir Frühshoppen, zum Beispiel am Laurenzi-Tag oder an weiteren Feiertagen, die von der Feuerwehr dann organisiert werden, dann nach der Kirche immer. Auch für die Kirche, deswegen haben wir den Vorder noch interviewt, für den sind wir auch wichtig. Der freut sich immer, wenn wir spielen. Und es klingt ja auch wesentlich besser, wenn wir da sind. Und ich glaube, genau deswegen haben wir die uns ausgesucht. Wir haben auch noch vom Sing-Gruppe. Mit denen wir auch manchmal das Adventskonzert oder die Kirche gestalten dazu gerufen und sie einfach mal gefragt, warum wir eigentlich wichtig drauf sind. Und haben sie uns mal erzählt, warum es ohne uns eigentlich an manchen Stellen echt ganz schön blöd wäre.
SPEAKER_02Und ich glaube, wir haben es auch ganz geschickt angestellt. Wir haben nämlich mit den jungen Musikern angefangen, die eigentlich überhaupt keine Probleme damit haben, vor der Kamera zu stehen und Interview zu werden. Und haben das Interview schon mal rausgehauen. Das zweite waren dann unsere Oldtimer Hilbert mit dabei. Ja, Seppel Kruch. Und dadurch war irgendwie die Hemmschwelle war dann schon niedriger. Also die anderen wussten dann schon, was sie erwartet. Und da war eigentlich, wir haben eigentlich keine Ablehnung auf unsere Anfragen gekriegt. Also wir waren immer gleich dabei, auch die, ja, die jetzt mit dem Musikverein direkt nichts zu tun haben.
SPEAKER_01Wer denkt sich die Fragen aus?
SPEAKER_02Das sind auch vom Kreativteam praktisch gemeinsame Vorschläge, die dann besprochen werden und auch wirklich deutlich zusammengestrichen werden, teilweise. Ja, muss sein.
SPEAKER_01Ja, ja, kennt das. Wenn das jetzt fertig ist, jetzt habt ihr ein Jahr dann quasi ordentlich Energie da reingebuttert. Was passiert dann? Habt ihr schon einen Plan, wie es weitergeht? Oder Ideen?
SPEAKER_02Also durch diese Aktion, durch dieses Projekt haben wir einen Kontakt bekommen von einem Musikverein aus der Nähe von Kaiserslaudern, also aus der Pfalz. Und da sind wir schon in Gesprächen, dass wir im Austausch irgendwie sind. Erstmal nur die Vorstandschaft, um sich gegenseitig kennenzulernen, und mal schauen, was da noch passiert. Und was weiter dann passiert, wir schauen mal, wie viel Nachhalts, wie viel Effekt das einfach noch hat. Konkret geplant, glaube ich, ist jetzt nichts. Es ist auch ziemlich viel Arbeit. Wir sind erstmal froh, glaube ich, wenn das Ganze rum ist.
SPEAKER_01Das glaube ich, weil das Kerngeschäft bleibt ja trotzdem noch Musik machen, gell?
SPEAKER_02Ja, genau, das soll es auch bleiben. Auf jeden Fall.
SPEAKER_01Aber wie viel damit, damit, also ich kann das ungefähr mir vorstellen, weil ich das ja hier auch selber habe, aber das Vereine draußen mal so wissen, wie viel Arbeit steckt in so einem Interview bei euch?
SPEAKER_02Ja, also mit, ja, wenn du dann anfängst, dir die Fragen zu überlegen, ich kann es jetzt wirklich in Stunden nicht sagen, aber ich kann es mal ausschlüsseln, was es eben ist. Fragen überlegen, zuerst mal die Leute ansprechen, anschreiben, da vielleicht, sage ich jetzt mal, eine WhatsApp-Gruppe gründen, da die Fragen schon mal reinstellen, überlegen. Man sucht sich eine Räumlichkeit aus, wo es gedreht wird. Man muss sich einen Vorspann überlegen. Man muss jemanden suchen, der den Vorspann macht, weil da hat man auch jedes Mal jemand anderen, der praktisch aufs Interview hinweist. Ja, bis dann zum endgültigen. Also da vergeht schon einige Zeit. Ich glaube, du weißt, was das für Arbeit ist. Also es ist nicht wenig, es ist nicht an einem Nachmittag getan, so ein Interview.
SPEAKER_01Nee, deswegen finde ich das auch sehr bewundernswert, dass ihr sagt, okay, wir machen das übers ganze Jahr, wir machen zwölf Folgen, wir wollen da noch einen Film machen, weil wie gesagt, ihr habt ja das Kerngeschäft, Musik machen ja auch noch und Städtchen spielen und das machen, das bleibt ja alles noch da. Plus halt, ich stelle Fragen, setze mich irgendwo hin, gucke das ganze Material durch und versuche das dann noch irgendwie schön zusammenzuschneiden, dass es auch spannend bleibt. Das ist ja, darf man ja nicht vergessen, bei allem, was wie es nach außen hin schön aussieht, steckt da ja eine Menge Arbeit drin.
SPEAKER_02Was dann bei uns noch dazu kam, wir haben dieses Jahr auch noch unseren Proberaum Eifrig renoviert. Also diese Arbeit haben wir uns auch noch aufgehalst, aber das war absolut notwendig.
SPEAKER_01Okay. Gut, dann habt ihr euch nächste Woche nächstes Jahr auch mal Pause für die Schule. Ich glaube auch, ja.
SPEAKER_00Sieht unser Proberaum jetzt sehr, sehr schick aus.
SPEAKER_01Genau. Dann hat sich es ja gelohnt, aber es ist trotzdem ja alles auf einmal. Wie oft werdet ihr gerade von der älteren Generation angesprochen? Weil das ist ja auf YouTube. Ich weiß jetzt nicht, wie YouTube-Affin dann die sind. Oder ist das gar nicht eure Zielgruppe?
SPEAKER_00Doch, natürlich auch. Ich weiß von meinem Opa, der ist auch bei uns im Musikverein und er hat mich gefragt, sag mal, was ist denn das da eigentlich, was ihr da so macht? Ich glaube, die ältere Generation, die ist vielleicht ein bisschen verdutzt, wenn sie die Plakate gesehen hat. Ich wurde auch schon ein paar Mal angesprochen von der älteren Generation. Was das überhaupt für Plakate sind? Und ich glaube, alleine dafür hat sich schon prentiert, auch wenn sie vielleicht mit YouTube jetzt nicht so viel am Mut haben, hat sich die Aufmerksamkeit trotzdem generiert durch die Plakate. Und ich glaube, das hat dann auch schon in der älteren Generation funktioniert.
SPEAKER_01Also würdet ihr sagen, euer Plan ist so weit aufgegangen, wie ihr euch das vorgestellt habt.
SPEAKER_00Das würde ich definitiv so sagen, ja. Das hat schon funktioniert.
SPEAKER_01Cool. Dann bin ich sehr gespannt, ob das noch mehr Nachahmer findet. Weil ich finde ja so kreative Ideen immer ganz gut, weil ich glaube nach wie vor, dass wir einer einfach was tun müssen. Und das ist nicht mehr so wie vor 20, 30 Jahren, dass man einfach nur noch Studentchen hier spielen, Konzert jedes Jahr macht und dann läuft schon die Nummer irgendwie. Das ist nicht mehr so der Fall. Deswegen finde ich es ganz cool, dass es so vor einige wie ihr, die sich mal andere Wege überlegen, wie man mal auf sich aufmerksam macht, um zu zeigen, was man eigentlich alles macht und welchen Stellenbewert man eigentlich im Dorf so einnimmt. Und was fehlen würde, wenn man nicht mehr da wäre. Das merkt man nämlich immer erst dann, wenn es zu spät ist.
SPEAKER_02Ja, das stimmt. Absolut.
SPEAKER_01Cool. Also dann drücke ich euch die Daumen, dass das alles jetzt auch noch so mit dem Film alles so gut klappt. Und bin sehr gespannt, was da kommt. Und beim nächsten Projekt sitzt er dann bitte wieder da.
unknownOkay.
SPEAKER_02Vielen Dank für die Einladung. Schön, dass wir da sein dürfen. Gerne, gerne.
SPEAKER_01Das war's schon wieder mit auf einen Kaffee mit. Wenn ihr auch einmal hier sitzen wollt und eure Ideen mal publik machen wollt oder ein Problem besprechen wollt oder einfach nur so mit mir plaudern wollt oder eine ganz andere Intention habt, dann schreibt mich gerne an unter blasmusikpodcast.gmx.de oder gerne auch über Instagram. Den Link findet ihr in den Shownotes. Und dann machen wir einen Termin und dann setzt auch ihr hier. Ich würde mich sehr, sehr freuen, wenn wir mehr Ideen, mehr Connections in die Blasmusik-Community bekommen. Und dann wünsche ich euch eine wunderschöne Woche. Ich hoffe, ihr seid bei den restlichen Kurzfolgen in dem Jahr auch noch dabei. Ich wünsche euch eine schöne Adventszeit. Macht's gut, euer Andi.